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Fünf Vorhersagen von MIVA zur Internet-, Medien- und Technologie-Welt 2007

FÜNF VORHERSAGEN VON MIVA ZUR INTERNET-, MEDIEN- UND TECHNOLOGIE-WELT 2007

Internet-TV wird real / Video-Communities werden mobil / User verdienen Geld mit eigenen Inhalten / Mobile Suche schafft den Durchbruch / Suchmaschinen können Audio- und Video-Inhalte erfassen

Hamburg/München, 1. März 2007 - Macht das Internet dem Fernsehen den Gar aus? Werden Internetnutzer mit ihren Inhalten tatsächlich Geld verdienen? Und wie werden neue Suchtechnologien für Video- und Audio-Inhalte die Werbewirtschaft verändern? Das sind drei der fünf Fragen zur Internet, Medien- und Technologie-Welt 2007, denen sich Seb Bishop, Gründer von Espotting und heutiger Director und Chief Marketing Officer von MIVA, Inc. vor der CeBIT 2007 gewidmet hat.

Internet-TV wird real
Mit wachsender Zahl der Breitbandanschlüsse und der Weiterentwicklung der Übertragung von Bewegtbildern könnte hochauflösendes Fernsehen über das Internet Realität werden. Internet-TV wird den Zuschauer von einem orts- und zeitgebundenen Fernsehkonsum befreien und Fernsehen immer und überall möglich machen. Wir werden in der Lage sein, bestimmte Sendungen herunterzuladen und zu sehen, wann immer wir es wünschen. Und zwar auf einem Endgerät unserer Wahl - sei es ein herkömmlicher TV, ein Laptop oder auf anderen mobilen Endgeräten.

Das Suchen nach passenden Filmen wird an Bedeutung gewinnen und die Entwicklung von Video-Suchmaschinen vorantreiben. Diese werden zum Schlüssel zu relevanten Inhalten - ob zu Audio- oder Videobeiträgen, ob von Journalisten oder Usern erstellt.

Dann werden sich Verbraucher nicht mehr nach festen Programmzeiten richten, sondern über Video-Suchmaschinen nach passendem Content suchen. Wer eine bestimmte Folge der Simpsons sehen will, wird die Episode im Internet suchen, statt die Programmzeitschrift zu durchforsten und geduldig den Sendetermin abzuwarten. Das würde Content-Lieferanten und nicht die Sendeanstalten zu den wahrhaft Mächtigen dieses Marktes machen.

Die Finanzierung dieser Content-Angebote wird von entsprechenden Werbeformaten abhängen. So könnten etwa Produktplacements, die heute schon in manchen Videospielen möglich sind, bald auch in Fernsehfilmen normal sein.

Video-Communities werden mobil
Mit der Möglichkeit, auch auf Handys und anderen mobilen Endgeräten Videos anzuschauen und mit Gleichgesinnten zu teilen, wird wahrscheinlich die nächste Entwicklungsstufe User-generierten Contents und sozialer Netzwerke eingeleitet. Da Mobiltelefone durch ihre intensive Nutzung geradezu prädestiniert für soziale Interaktion sind, wird sich der Siegeszug der Video-Communities im Internet in den nächsten 12 Monaten auch im mobilen Bereich fortsetzen.

Der Austausch von Videos über das Handy könnte eine noch größere Verbindung zwischen den Nutzern schaffen als es das Internet derzeit ermöglicht. In Zukunft könnten Verbraucher sogar selbst produzierte Clips oder Promigeschichten verbreiten, und damit auch noch Geld verdienen, indem sie sie an etablierte Sender verkaufen.

Erste Angebote stehen auch in Deutschland in den Startlöchern: So wird die Pro-Sieben-Sat-1-Tochter Seven-One Intermedia zur CeBIT mit "My Video Mobile" eine mobile Plattform für User-generierten Content vorstellen.

User verdienen Geld mit eigenen Inhalten
2007 könnten einst teure Werbeformate für viel mehr Unternehmen bezahlbar werden. Im TV-Bereich purzeln massiv die Preise. Anbieter wie der US-Vermarkter Spot Runner, der es Unternehmen ermöglicht, eigene TV-Werbung kostengünstig zu erstellen und lokal zu schalten, läuten den Preiskampf ein. Das gleiche Modell könnte sich auch auf die Mediengattungen Radio, Kino und Print ausweiten lassen.

In 2007 werden wir wahrscheinlich auch eine deutliche Zunahme an preiswerten Video-Anzeigen sehen. Unterstützt wird diese Entwicklung von immer schnelleren Datenverbindungen und dem wachsenden Interesse der User an Online-Videos. Zudem könnten auch die Internetnutzer verstärkt von Modellen profitieren, die es möglich machen, mit eigenen Video-Inhalten Geld zu verdienen. Websites wie die US-Video-Community revver.com sind bereits in diesem Feld aktiv und 2007 werden weitere Angebote hinzukommen.

In Deutschland können User bereits heute bei vielen Verlagen Geld mit eignen Fotos und Videos verdienen - etwa auf dem Stern-Portal augenzeuge.de.

Mobile Suche schafft den Durchbruch
Die mobile Suche hat das gleiche Potenzial wie die Internetsuche und könnte 2007 den Durchbruch schaffen. Komplizierte Datenübertragung und Mängel in den Systemen sind bis dato die wesentlichen Hemmnisse des Marktes gewesen. Doch angesichts der Investitionen der Mobilfunkunternehmen in UMTS-Lizenzen und dem Wunsch der Suchmaschinen, ihre Reichweite weiter auszubauen, offeriert der Markt für mobile Suchapplikationen ein verlockendes Erlöspotenzial.

Bei der mobilen Suche wird es sich aber weniger um die reine Informationssuche, als vielmehr um die Erfüllung unmittelbarer Bedürfnisse und Services drehen. Daher werden lokal ausgerichtete Angebote den wesentlichen Baustein dieses Wachstumssegments darstellen. Dies wird gefördert durch die fortschreitende Marktdurchdringung von Handys mit eingebautem GPS-System zur lokalen Ortung der Nutzer.

Auch Werber müssen sich dem Wunsch der Verbraucher nach direkter Bedürfnisbefriedigung unterordnen. Anbieter von Telefonverzeichnissen haben dieses bereits erkannt und bedienen Anrufer mit einem kostenlosen und dafür werbefinanzierten Auskunftsservice - wie etwa 411 in den USA oder das SMS-Werbeformat TXT/AD von MIVA und der britischen Telefonauskunft 118 118. Diese mobilen Werbeformate sind für werbende Unternehmen hinsichtlich der Umwandlungs- und Responsequoten bereits jetzt sehr erfolgreich. 2007 könnte es daher zum Launch von weiteren Produkten dieser Art kommen.

Suchmaschinen können Audio- und Video-Inhalte erfassen
In 2007 werden wir zwei bedeutende Entwicklungen bei der Internetsuche sehen - beide verbunden mit der Zunahme von Inhalten, die von Usern erstellt wurden.

Die Erste ist die Weiterentwicklung der semantischen Suche. Über Einblicke in das Nutzerverhalten und die Analyse von User-generierten Inhalten wird es möglich, immer relevantere Antworten auf immer detailliertere Suchanfragen zu erhalten.

Die zweite Entwicklung bezieht sich auf die Suche nach Videos und Podcasts. Video- und Audio-Suche waren bislang nur eine Erfassung der Texte, die Bilder oder Audio-Content begleiten, und weniger die Erfassung der eigentlichen Inhalte der Beiträge. Das wird sich ändern. Unternehmen wie Podzinger und Nexidia bieten bereits Suchtechnologien an, die auf Sprach- und Stimmerkennung beruhen und so die tatsächlichen Inhalte der Beiträge erfassen können.

Eine andere sich entwickelnde Technologie in 2007 könnte die Erkennung von Bildern und sogar Gesichtern sein. Dieser Technologiefortschritt könnte weitreichende Folgen haben, beeinflusst sie doch nicht nur die Effektivität der Suche, sondern auch die zielgruppengenaue Platzierung von Werbung in den TV- und Radio-Sendungen von morgen.

Über MIVA® Inc

MIVA (NASDAQ:MIVA) ist ein führendes Netzwerk für Online-Marketing und widmet sich dem Wachstum seiner Partner und Werbekunden. MIVA bringt Millionen von Käufern und Verkäufern genau zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort zusammen. MIVA vermittelt seinen Werbekunden qualifizierte User, hilft seinen Partnern, ihren Umsatz zu maximieren, ermöglicht Online-Händlern, Produkte zu vertreiben und liefert Internetnutzern relevante Informationen. Das Unternehmen unterhält Geschäftsbeziehungen in Nord-Amerika und Europa.

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Hinweis für die Redaktionen: Seb Bishop steht Ihnen für schriftliche und mündliche Interviews gern zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich dazu an Andrea Wenk, PR Manager MIVA Deutschland.

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